| W.O. von Horn - Museum in Manubach |
| Am 12. Juni 2004 wurde im alten Pfarrhaus in Manubach ein Museum zur Erinnerung an den früheren Pfarrer und Schriftsteller Wilhelm Oertel - alias W.O. von Horn - eröffnet. |
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Während
dieser Zeit begann er unter dem Pseudonym F. W. Lips (Friedrich
Wilhelm und die rheinische Kurzform von Philipp) zu
schreiben. Er hatte lange Jahre nur mäßigen Erfolg, bis er
1845 den Roman Friedel unter einem neuen Pseudonym W. O. von Horn (Wilhelm
Oertel von Horn) veröffentlichte. Dieses Buch
wurde über 30 mal neu aufgelegt, bis in unsere Zeit. Im Auftrag seines Verlegers schrieb er in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts 75 Volks- und Jugendbüchlein mit Erzählungen, Abenteuergeschichten, Biografien berühmter Menschen etc. Im Laufe der Jahre, bis in unsere Zeit, wurden mehr als 700 Publikationen von ihm veröffentlicht. Seine Werke wurden in viele Sprachen übersetzt. W. O. von Horn war zu seiner Zeit der meistgelesene Schriftsteller im deutschsprachigen Raum. Als letztes und schönstes Werk Oertels kam 1867 ein Prachtband unter dem Titel Der Rhein, Geschichte und Sagen seiner Burgen, Abteien, Klöster und Städte heraus. Dieses Werk wurde mehrmals neu aufgelegt, auch in englischer und französischer Sprache. Nach seiner Pensionierung zog er nach Wiesbaden, wo er 1869 verstarb. In unserem Museum werden viele seiner Schriften in Originalausgaben, einige Handschriften, ein Brief von Ludwig Richter an Wilhelm Oertel und viele Bilder gezeigt. Eine Biografie mit Bibliografie ist im Museum und bei der ev. Kirchengemeinde zu erwerben. Öffnung des Museums und der St. Oswald-Kirche sind jederzeit durch in einem Schaukasten am Eingang angegebene Nachbarn möglich, Führungen kann man vereinbaren unter Tel: 06743-3362 (Karl-R. Mades) oder 06743-2350 (Pfr. Timm Harder). Der Eintritt ist frei, Spenden sind jedoch willkommen.
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