Aktuelles
Monatsspruch für Oktober 2011

Wie kann ein Mensch gerecht sein vor Gott?
Hiob 4,17


Weltstar zu Gast in unserer Gemeinde
Harfenist bezauberte sein Publikum
Zu einem sommerlichen Abendkonzert hatte die Evangelische Kirchengemeinde am 4. Juli 2010 in die St. Moritz Kirche Oberdiebach eingeladen. Zu Gast war ein Weltstar, ein Meister seines Instrumentes: Rito Pedersen aus Paraguay, der als bester Harfenspieler Südamerikas ausgezeichnet wurde, gab ein abwechslungsreiches Konzert. Weltweit verzauberten seine Klänge bereits das Publikum - in Süd- und Nordamerika, Asien, Afrika und Europa.
Und tatsächlich: schon nach den ersten Tönen war auch jedem musikalischen Laien klar: Hier ist ein Naturtalent am Werk. Mit einer unglaublichen Leichtigkeit bringt Rito Pedersen die Saiten zum Klingen, umarmt seine Harfe und lehnt sich immer wieder zärtlich an ihren Korpus, fast so, als schmiege er sich an eine Frau. Der normalen Welt entrückt, wie in Trance verzückt scheint er seinen Fingern beim Spiel nur zuzusehen, als habe er keinen Anteil daran, wo sie gerade hin flitzen und mit welcher Intensität sie zupfen und schlagen. Es scheint, als werde er eins mit seinem Instrument. Pedersen nutzt den vollen Tonumfang seines Instrumentes von winzigen, im chinesischen Stil geschlagenen Noten und dumpf geklopften Trillern bis zu extravagant geschlagenen Arpeggien und funkähnlichen Basslines mit bemerkenswerter technischer Perfektion.
Rito PedersenMit seiner Paraguay-Harfe gelingt es Rito Pedersen, Klänge zu zaubern, die an ein ganzes Ensemble erinnern. Seine Lieder beschreiben mal seicht, mal temperamentvoll das Leben in Paraguay. Eigene Kompositionen wie das Geburtstagslied an seine Mutter und traditionelle indianische Melodien wie das Lied der Dorfbewohner zur Geburt eines Kindes, aber auch bekannte Melodien wie „La Paloma“ und „Don’t cry for me Argentinia“ aus „Evita“ wurden Teil der für Rito Pedersen typischen Art von Improvisation und Neuinterpretation.
Sanft wiegen sich die Zuhörer im Takt der Melodien, alle scheinen der Welt entrückt zu sein und genießen die schönen, einzigartigen Töne, die der Virtuose aus seinem Instrument hervorzaubert. Als Zugabe spielt Pedersen "Ich bete an die Macht der Liebe", die von den begeisterten Zuhörern mit stehenden Ovationen gefordert worden war.
Rito Pedersen wuchs in einfachen ländlichen Verhältnissen unter zwölf Geschwistern auf. Seinen skandinavischen Nachnamen verdankt er seinem aus Dänemark stammenden Großvater, der in Paraguay eine Indianerin heiratete. Pedersen hat sich das Spielen selbst beigebracht - nach Gehör und Gefühl. Das spürt man immer wieder, wenn er in viele bekannte Lieder eigene Interpretationen einfließen lässt.
"Als Pedersen sechs Jahre alt war, schlich er sich immer heimlich in eine benachbarte Harfenfabrik, um den wunderschönen Instrumenten ihre Klänge zu entlocken", erklärt Renate Matthes, die den Künstler auf seiner Deutschlandtournee begleitet. Das habe den Menschen in seiner Umgebung so gut gefallen, dass sie Geld für ihn sammelten, um ihm eine Harfe zu schenken. Er spielt und komponiert bis heute ohne Notenkenntnisse. Pedersen hat zunächst die südamerikanische Folklore adaptiert, hat weltberühmte überlieferte Lieder wie "El Condor Pasa" oder "Hava Nagila" zu virtuosen Konzert-Fantasien gesteigert. In seinen eigenen Balladen zeichnet er das Leben der Menschen in seiner Heimat, der Fauna und Flora in lyrischen Stimmungen nach.

1988 wurde der Autodidakt als bester Harfenist Südamerikas ausgezeichnet, 2002 erhielt er von der UNESCO für die außergewöhnlich professionelle Qualität seiner Musik auf der Paraguay-Harfe, seines brillianten künstlerischen Lebensweges und seiner Verdienste um die Kultur der Guarani-Indianer ein Ehrendiplom. Inzwischen betreibt er eine Musikschule für Kinder ärmerer Familien in Asuncion, in die der Erlös seiner Konzertreisen fließt. Dennoch hat der Virtuose keine Starallüren. „Ich wurde nicht geboren, um zu sprechen, meine Sprache ist die Harfe“.

Jubiläumskonfirmation 2010
21 Jubilare feierten in Manubach
 
Die Jubiläumskonfirmanden 2010

Ein Fest für alle
Alle Generationen feiern in Manubach

Zur „Adventsfeier der Generationen“ am 1. Advent hatte die Ev. Kirchengemeinde Oberdiebach-Manubach eingeladen. Gemeinsam halfen Menschen allen Alters von der Kindertagesstätte, der Jugendarbeit, dem Männerstammtisch bis zu den Senioren mit das Fest zu gestalten.

Mit Flötenmusik und dem selbst komponierten Lied: „Schau mein Licht“ eröffnete die Kindertages-stätte „Sonnenstrahl“ den feier-lichen Eröffnungsgottesdienst, Konfirmanden und Presby-ter/innen nahmen die rund 180 Gottesdienstbesucher/innen mit in die himmlischen Sphären. Dort stritten die Engel über die göttliche Anordnung, dass an Weihnachten diesmal „Ehre sei Gott auf der Erde!“ gesungen werden sollte statt „Ehre sei Gott in der Höhe!“

„Nicht nur die Engel im Himmel, auch die Menschen tun sich schwer mit dem Gedanken, dass Gott auf die Erde gekommen ist“, nahm Pfarrer Harder in seiner Predigt Bezug auf das vorangegangene Anspiel. „Wir feiern Weihnachten. Aber ist Gott wirklich in unserem Leben angekommen?“

Nach dem Gottesdienst gab es Kaffee und Kuchen, selbst gemachte Plätzchen, Weihnachtsgeschenke und Kalender zu kaufen. Die Jugendlichen, Eltern und vor allem die tatkräftigen Damen der Frauenhilfs-gruppen in Oberdiebach und Manubach hatten für Speis und Trank gesorgt. Konfirmandinnen und Mitarbeiter/innen aus der Jugendarbeit servierten für alle, die nicht mehr gut gehen konnten, und es gab wieder eine Tombola, bei der alle attraktiven Gewinne von den Geschäften, Winzern und Gastwirt-schaften im Viertälergebiet und Oberwesel gestiftet worden sind. Für die Kinder gab es ein spannendes Adventsstadtspiel, das mit einem Fackelzug und guter Laune zu Ende ging.
Die Veranstalter freuen sich über den guten Erlös des Tages von rund 1.800,00 € für die Arbeit des Kinderhospiz „Bärenherz“ in Mainz, für die Wärmeisolierung der Kindertagesstätte „Sonnenstrahl“ und für die Schaffung und Ausstattung von neuen Schlafräumen für die Kleinsten, denn seit September hat die Einrichtung sieben Plätze für unter Dreijährige Kinder.
Allen, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben, sei hiermit herzlich gedankt!
Text und Foto: Lutz Brückner-Heddrich


Koblenzer Synode wählt Rolf Stahl zum Superintendenten
POLCH. Rolf Stahl wird neuer Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz. Die Synode wählte den Pfarrer der Kirchengemeinde Koblenz-Lützel am Samstag in Polch für die Dauer von drei Jahren zum Nachfolger von Markus Dröge, der nach fünf Jahren an der Spitze des Kirchenkreises Mitte November als Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz eingeführt wird.

Nach dem ersten Wahlgang zogen Wolfgang Krammes (St. Goar) und Peter Stursberg (Koblenz-Pfaffendorf) ihre Kandidatur zurück. Im zweiten Wahlgang gewann Rolf Stahl mit 72 gegenüber 41 für Schulreferent Rainer Möller (Winningen) abgegebenen Stimmen die Wahl.

Rolf Stahl steht nach eigenen Angaben "für eine gastfreundliche und diakonische Kirche, die sich Ihrer Grundlage bewusst ist." Er ist unter anderem kommissarischer Vorsitzender des kreiskirchlichen Diakonieausschusses und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bethesda St. Martin in Boppard. Als Synodalbeauftragter setzt er sich für den Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA) ein.
Konfirmandenunterricht, Stadtteilarbeit im sozialen Brennpunkt und intensive ökumenische Zusammenarbeit gehören zu seinen Schwerpunkten in der Gemeinde.

Geboren wurde Rolf Stahl 1962 in Oberkleen im Kirchenkreis Wetzlar. Studiert hat er in Göttingen, Hamburg, Mainz und an der Christlich-Theologischen Akademie in Warschau/Polen. Daraus erwachsen ist sein bis heute andauerndes Engagement für die Versöhnungs- und Begegnungsarbeit mit Osteuropa. Von 1988 bis 1991 war der Theologe zunächst Vikar und dann Pastor im Hilfsdienst in der Evangelischen Gemeinde Köln, Bezirk Kreuzkirche. Seit 1991 ist er Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Koblenz-Lützel im Kirchenkreis Koblenz.
Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seine Amtseinführung findet am 20. Dezember statt.
Text und Foto: Katrin Püschel


Dramatischer Rettungsversuch an der St. Oswald-Kirche
Falki bleibt verschollen
Samstag, 16.45 Uhr in Manubach: Großes Geschrei an der St. Oswald-Kirche. Eine Nachbarin beobachtet den Kampf einer Katze mit einem Vogel. Er wehrt sich zunächst, die Nachbarin geht dazwischen und vertreibt die Katze. Der Vogel rettet sich mit einem Satz über die Kirchmauer und bleibt verstört auf der Straße sitzen. Schnell eilen mehrere Einwohner herbei und stellen fest, dass es sich um das Junge des Turmfalkenpärchens handelt.
„Falki“, wie der Jungvogel liebevoll genannt wird, hat anscheinend einen ersten Flugversuch unternommen, der wohl nicht geglückt ist. Man berät, wie dem Vogel geholfen werden kann. Experten werden telefonisch zu erreichen versucht - am Samstagabend ein hoffnungsloses Unterfangen. Das Junge wird zunächst in eine Kiste verstaut, um es vor weiteren Angriffen zu schützen. Weil aber kein Fachkundiger erreicht werden kann, entschließt man sich, das Junge wieder an seinen Platz im Fenstervorsprung an der Ostseite der Kirche zu bringen. Gemeinsam mit dem Ehepaar Grünewald begibt sich der Küster auf den Dachboden, wo er Falki vorsichtig wieder an seinen Platz setzt. Offenbar war der Vogel aber noch so verängstigt, dass er seinen zweiten Flugversuch startete, der wieder nicht von Erfolg gekrönt war. Als die Helfer wieder auf der Straße waren, war von dem Vogel nichts mehr zu sehen. Eilends wurde eine Suchmannschaft zusammengestellt, die das Gelände um die Kirche, die Schadenbach, den Pfarrgarten absuchten – der einsetzende Regen beendete die Suche leider ohne Erfolg.
„Ich habe mich so gefreut, dass nach mehreren Jahren wieder ein Turmfalkenpärchen den Weg zu unserer Kirche gefunden und hier ein Junges aufgezogen hat“, so Küster Walter. „Seitdem sind die Tauben, die uns in den letzten Jahren schwer zu schaffen gemacht haben, auch wieder verschwunden, denn Tauben sind die Leibspeise der Turmfalken.“ Heute abend hoffen alle Nachbarn, dass Falki noch lebt und vielleicht am Sonntag gefunden werden kann.

Wir gratulieren unserem Jugendleiter
Lutz Brückner-Heddrich und seiner Frau Jessica
recht herzlich zur Geburt ihres Sohnes

Aljoscha Markus Brückner
Aljoscha Markus
am 08. Juli 2009 !

Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir,
dass sie dich behüten auf all deinen Wegen.
Psalm 91,11

 
Was tun, wenn du hilflos daneben stehst?
Berggottesdienst lockte wieder viele Menschen nach Winzberg
Ganz im Zeichen der "Aktionswoche 2009 - Alkohol-Kenn dein Limit" stand der Berggottesdienst der Evangelischen Kirchengemeinde Oberdiebach-Manubach am Sonntag, 14. Juni 2009, 10.00 Uhr, an der Kapelle in Winzberg. Dieser einmal jährlich stattfindende Gottesdienst unter freiem Himmel erfreut sich großer Beliebtheit und wird stets sehr gut besucht. Umrahmt wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor der Kirchengemeinde. Berggottesdienst 2009

In Vorgesprächen konnte Hartmut Zielke vom Kreuzbund Stadtverband Bingen Pfarrer Timm Harder und das Presbyterium dafür gewinnen, den Gottesdienst unter das Motto "Was tun, wenn du hilflos daneben stehst" zu stellen. Pfarrer Harder und Hartmut Zielke verständigten sich darauf, eine Interviewpredigt durchzuführen, die die Themenkomplexe Suchtkrankheiten und Co-Abhängigkeit, aber auch die Hilfemöglichkeiten der Suchtselbsthilfe beleuchten sollte.

Knapp 280 Gottesdienstbesucher aus dem gesamten Umkreis hörten aufmerksam zu, als Hartmut Zielke auf die Fragen des Pfarrers antwortete, von sich und seinem lohnenden Weg aus der Krankheit sprach. Er zeigte auf, dass Suchterkrankungen schleichend entstehen und oftmals kaum wahrgenommen werden. Sie finden meist im Verborgenen der eigenen vier Wände statt und man deckt das Mäntelchen der Verschwiegenheit über die Krankheit. "Wenn Sucht erkannt wird ist es nicht zu spät, aber reichlich spät - Sucht kann unbehindert entstehen, weil zu spät interveniert wird", mahnt Zielke.

Berggottesdienst 2009 Er forderte die Gläubigen auf, mit suchtgefährdeten oder suchtkranken Menschen zu reden, anstatt über sie zu reden. Je früher interveniert werde, um so größer sei die Chance gesundheitliche Spätfolgen zu vermeiden. Die Motivation zu einer Verhaltensveränderung sei keine leichte Aufgabe. Klare Verhaltensregeln sollten eingefordert werden. Nur so sei es schließlich für Betroffene möglich, ihren Weg selbst aus der Suchtkrankheit zu finden. Ein beschwerlicher Weg, den der Betroffene alleine gehen muss. Das man den Ausstieg schaffen kann, hiervon können die vielen Experten aus eigener Erfahrung in den Suchtselbsthilfegruppen berichten und so beispielgebend und mutmachend sein. Hartmut Zielke stellte vor, wie eine Gruppenstunde abläuft, das hier neue Freundschaften entstehen und ein breites Freizeitangebot stattfindet. In den Gruppen wird christliche Nächstenliebe mit der Zielsetzung Hilfe zur Selbsthilfe praktiziert.

Fleißige HelferinnenNach dem Gottesdienst wurde traditionell zum Frühschoppen bei frischem Backesbrot mit Schmalz und Hausmacher Wurst sowie alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken eingeladen. Klar definiert wurde zuvor, dass man niemanden sein Gläschen Wein abspenstig machen will. Durch die Aktionswoche will man die Gesellschaft für die Suchterkrankungen sensibilisieren und zu einem verantwortungsbewussten Alkoholkonsum anregen. Deshalb hat man auch das Thema "Alkohol - Kenn dein Limit" über die Woche gestellt. Die nach Kreuzbundrezepten hergestellte alkoholfreie Ananas- Kiwi- Bowle war schnell vergriffen.

An einem Informationsstand nahmen zahlreiche Gottesdienstbesucher die Gelegenheit wahr, um mit meinem Mann und mir persönlichen Kontakt aufzunehmen. Die Aktionszeitung Flaschenpost, der Selbsttest zur Aktionswoche und auch die Kreuzbundbroschüren mit Bekanntgabe der Binger Gruppenzeiten wurden gerne mitgenommen.

Der etwas andere Gottesdienst wurde von den Besuchern gut angenommen. Sehr viele positive Rückmeldungen erreichten die Verantwortlichen.
Text: Beate Zielke - Fotos: Hartmut Schneider


Superintendent Dr. Markus Dröge zum Bischof gewählt
Vierter Wahlgang in Berlin brachte erforderliche Zweidrittelmehrheit

BERLIN. Superintendent Dr. Markus Dröge wird neuer Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.Dr. Markus Dröge Die Synode hat ihn am Freitag in der Berliner St. Bartholomäuskirche im vierten Wahlgang gewählt. Mit 82 Stimmen erzielte der 54-jährige Theologe die erforderliche Zweidrittelmehrheit.
Insgesamt 122 Landessynodale hatten sich an der Bischofswahl beteiligt.
Die ebenfalls kandidierende Vizepräsidentin der Universität Erlangen-Nürnberg, Prof. Johanna Haberer, schied nach dem vierten, der Leiter der Evangelischen Akademie in Berlin, Dr. Rüdiger Sachau, bereits nach dem zweiten Wahlgang aus.
Dröge wird Nachfolger von Dr. Wolfgang Huber, der seit 1994 Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg ist. Seit 2004 steht er der mit der schlesischen Oberlausitz fusionierten Kirche vor. Am 14. November soll Huber verabschiedet und sein Nachfolger ins Amt eingeführt werden. Sein Amt als Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gibt der Theologe bereits Ende Oktober ab.
Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-oberschlesische Lausitz hat 1,2 Millionen Mitglieder. Ihr Bischof hat vornehmlich die Aufgabe, die Gemeinsamkeit im Bereich der Landeskirche zu fördern. Er vertritt die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz in der Öffentlichkeit unter der Beachtung der Beschlüsse von Landessynode und Kirchenleitung.
Der Bischof wird von der Synode für eine Amtszeit von zehn Jahren gewählt.
Mehr unter:
http://www.ekbo.de

Foto: Katrin Püschel

Konfirmation 2009 in Manubach

"Yes we can" - unter diesem Motto stand der Gottesdienst am 26. April 2009, in dem acht Mädchen und Jungen aus unserer Kirchengemeinde sowie drei aus der Nachbargemeinde Bacharach-Steeg konfirmiert wurden.



Jubiläumskonfirmation 2009
Am Palmsonntag 2009 feierten einundzwanzig ehemalige Konfirmandinnen und Konfirmanden ihre Goldene, Diamantene, Eiserne und Gnadenkonfirmation in der St. Moritz Kirche in Oberdiebach.
Jubilare 2009Während des feierlichen Abendmahlsgottesdienstes wurde auch der vielen schon Verstorbenen gedacht sowie derer, die aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnten. Pfarrer Harder überreichte allen Jubilaren eine Urkunde mit dem Original-Konfirmationsspruch und einem Bild der Kirche, in der die Konfirmation vor 50, 60, 65 und vor 70 Jahren stattfand.
Unter dem Motto „Weißt Du noch“ trafen sich die Jubilare dann am Nachmittag bei Kaffee und Kuchen zum gemütlichen Beisammensein in der Dorfschänke in Oberdiebach.
Wir hoffen, dass dieser Tag für die Jubilare ein schöner Tag war, an den sie noch gerne zurückdenken werden.

Photovoltaikanlage in Betrieb
oder "Was lange währt ..."

St. Georgkapelle Winzberg mit PhotovoltaikanlageLiebe Gemeindeglieder,
seit Freitag, dem 13. März 2009 ist die Anlage in Betrieb. Der Aufbau der Anlage erfolgte bei Regen und Sturm.
Von daher sind wir besonders dankbar, dass alles gut klappte und es nicht zu Zwischenfällen kam. Als dann freitags die Anlage ans Stromnetzt der RWE angeschlossen wurde, schien die Sonne.
Bei schönem Frühlingswetter konnte schon viel Strom erzeugt und verkauft werden. Die Anlage läuft reibungslos.
Bisher sind bereits ca. 16.500 EUR an Spenden für die Fotovoltaikanlage eingegangen. Hierüber sind wir sehr dankbar.

Neben Gemeindegliedern, nicht nur aus Winzberg, haben auch Gemeindegruppen für die Anlage gespendet.
Der Seniorenkreis, der sich monatlich in Oberdiebach trifft, hat schon in 2008 einen Betrag von 125,50 EUR gespendet.
In 2009 haben die Oberdiebacher Frauenhilfe 280,-- EUR und der Oberdiebacher Posaunenchor 500,-- EUR gespendet.
Sollten weitere Gemeindegruppen Ähnliches vorhaben, ist nichts dagegen einzuwenden!
Bitte bedenken Sie, dass der spätere Erlös der Fotovoltaikanlage der gesamten Kirchengemeinde zu Gute kommt.
In diesem Sinne „im Voraus vielen Dank“.

Für das Presbyterium
Ihr Pfr. Timm Harder und Alfred Roos


Berggottesdienst 2008

Zum traditionellen Berggottesdienst, der am 15. Juni 2008 stattfand, kamen wieder gut 200 Menschen von Nah und Fern nach Winzberg.
In seiner Predigt sprach Pfr. Timm Harder über die Gemeinde, die sich aus vielen lebendigen Steinen zusammen setzt und als Schlußstein Christus hat, der alles zusammen hält.
In diesem Gottesdienst, den der Posaunenchor der Kirchengemeinde Oberdiebach-Manubach mitgestaltete, wurde die langjährige Verwaltungsangestellte, Frau Elke Mades, in den Vorruhestand verabschiedet und Herr Karl-Heinz Walter als neuer Verwaltungsmitarbeiter im Gemeindebüro vorgestellt.
Im Anschluß lud die Gemeinde zum gemütlichen Beisammensein ein, was von vielen Gottesdienstbesuchern wahrgenommen wurde.


Jubiläumskonfirmation 2008

Am Palmsonntag, den 16. März 2008, wurde in der Manubacher St. Oswald Kirche die Jubiläumskonfirmation begangen. 21 Frauen und Männer gedachten ihrer Konfirmation, die sie vor 50, 60 oder 65 Jahren feierten.
Zum Photoalbum Der festliche Gottesdienst wurde musikalisch vom Posaunenchor der Kirchengemeinde Oberdiebach-Manubach mitgestaltet.
Weitere Fotos


Presbyteriumswahl 2008409 Gemeindeglieder wählten am Sonntag das neue Presbyterium unserer Kirchengemeinde. Hier die gewählten Mitglieder:

Annette Stüber
Alfred Roos
Ann-Kathrin Staßen
Theodor Saueressig
Birgit Kurz
Thomas Schäfer
Jutta Straßburger
Petra Scherb
Sarah Schlüssel
Egon Lieber
Karl-Rudolf Plenz
Anja Bergmann-Dick
und als Mitarbeiter-Presbyter Karl-Heinz Walter


Freude über die gestiegene Wahlbeteiligung
"Ich freue mich über die gestiegene Wahlbeteiligung." So kommentiert der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), Nikolaus Schneider, die Quote von 12,6 Prozent.

"Natürlich bewegt sich die Quote nicht im Traumbereich", so der Präses weiter, "nach oben hin bleiben meine Wünsche da offen". Immerhin: Laut vorläufiger Hochrechnung des Statistischen Dienstes im Landeskirchenamt stieg die Wahlbeteiligung von 10,4 Prozent bei den Wahlen vor vier Jahren auf nunmehr 12,6 Prozent.
 

Dennoch bleibe ich stets an dir;
denn du hältst mich bei meiner rechten Hand.
Psalm 73,23

Die Evangelische Kirchengemeinde Oberdiebach-Manubach
trauert um ihre langjährige Presbyterin

Elke Siepert-Fröhling
geb. Siepert
* 06.11.1950 + 27.01.2008

Wir danken Dir für Dein unermüdliches Engagement in unserer Kirchengemeinde, für Deine Offenheit und Ehrlichkeit.
Die Art, wie Du Deinen tiefen Glauben gelebt hast,
hat uns beeindruckt und uns selbst neuen Mut und neue Kraft gegeben.
Du wirst uns fehlen!
Aber wir wissen Dich bei unserem Herrn Jesus Christus geborgen.

Alfred Roos
Kirchmeister
Erich Straßburger
Kirchmeister
Timm Harder
Pfarrer
 
Paul Schneider - Ausstellung in Oberdiebach

Im Rahmen der Evangelischen Woche ist am 22. Oktober 2007 in der Oberdiebacher St. Moritz-Kirche eine Ausstellung über Pfr. Paul Schneider, den "Prediger von Buchenwald" eröffnet worden.
Die Ausstellung ist noch am 23., 24. und 26. Oktober jeweils von 18 - 20 Uhr zu besichtigen.


Erntedankfest 2007
Erntedankfest 2007

Herzliche Einladung zum Erntedankfest 2007

Erntedank 2007

 

Am Sonntag, den 21. Oktober 2007 feiern wir unser diesjähriges Erntedankfest in der Oberdiebacher St. Moritz-Kirche. Der Gottesdienst, der von allen Generationen gestaltet wird, beginnt um 10.00 Uhr.
Um 9.20 Uhr beginnt eine Prozession von der Kirche in Manubach, bei der die von Jugendlichen gefertigte Erntekrone nach Oberdiebach begleitet wird.


Tag des offenen Denkmals
Historische Sakralbauten: Orte der Einkehr und des Gebetes
Auch in diesem Jahr sind unsere sehenswerten Kirchen in Oberdiebach und Manubach am Tag des offenen Denkmals wieder geöffnet.
Interessierte Besucherinnen und Besucher können sich zwischen 12 und 16 Uhr von der Baukunst des 13. und 14. Jahrhunderts beeindrucken lassen.
Führungen finden zu folgenden Zeiten statt:
um 12.00 Uhr in der St. Moritz-Kirche zu Oberdiebach,
um 14.30 Uhr in der St. Oswald-Kirche zu Manubach.

Russisch-orthodoxer Chor zu Gast
Konzert begeisterte die Zuhörer

Am Samstag, den 26. August 2007, gastierte der Chor der Hl. Nikolaikirche in Ljubjatowo/Pskow auf seiner diesjährigen Europatournee zum wiederholten Male in der Oberdiebacher St. Moritz-Kirche.
Unter der Leitung von Tatjana Laptewa brachte der Chor, der zu den besten orthodoxen Chören weltweit zählt, anspruchsvolle Werke von Strawinsky, Rachmaninow, Tschaikowsky, Rimsky-Korsakow und anderen Komponisten zu Gehör.
Waren die gut 100 Konzertbesucher nach J.S. Bachs Preludium b-moll, das ursprünglich für Klavier komponiert wurde, schon kaum noch auf ihren Plätzen zu halten, so ließ spätestens der minutenlange Beifall nach W. Gawrilins berühmter "Russische Abendmusik" erahnen, dass der Chor ohne Zugabe die Kirche nicht verlassen konnte! So kam es dann auch, als die Zuhörer nach der letzten Darbietung (das Halleluja von R. Twardowsky) den Sängerinnen und Sängern lange stehend Beifall spendeten.
Als letzte von drei Zugaben sang der Chor auf deutsch das bekannte Abendlied "Guten Abend, gute Nacht".
Mit dem Erlös des Konzertes in Höhe von 740 EUR trägt der Chor zur Finanzierung humanitärer Projekte in Pskow bei, insbesondere der Betreuung schwer- und mehrfach behinderter Kinder und der Armenspeisung.


Berggottesdienst in Winzberg
Neuer Gemeindebus wurde vorgestellt

Unter dem Motto "Leben und leben lassen" feierten wir am 1. Juli 2007 den traditionellen Berggottesdienst in Winzberg, zu dem wieder ca. 300 Menschen aus Nah und Fern gekommen waren.

 

 

 


Im Rahmen dieses Gottesdienstes wurde der neue Gemeindebus vorgestellt und die anwesenden Sponsoren mit einer Urkunde geehrt.

Im Anschluss an den Gottesdienst lud die Gemeinde zum Frühschoppen ein, bei dem es auch frischgebackenes Backesbrot mit Schmalz oder Hausmacher Wurst gab.


Unser neuer Gemeindebus

Nachdem der alte Gemeindebus unserer Kirchengemeinde (VW-Bus, Caravelle) mit seinen 14 Jahren anfing, uns Sorgen zu machen, suchte das Presbyterium nach einer Lösung zur Anschaffung eines neuen Busses.
Der Kauf eines Neufahrzeuges war angesichts unserer Haushaltslage als Zuschussgemeinde finanziell undenkbar. Da wurden wir vom Kirchenkreis Koblenz auf die Firma "Mobil Sport- und Öffentlichkeitswerbung" mit Sitz in Neustadt/Weinstraße aufmerksam gemacht, die im Rahmen des Sozialsponsorings Geschäftsleute als Werbepartner sucht und ihnen Teilflächen eines Fahrzeugs als Werbefläche verkauft. Die Werbelaufzeit beträgt fünf Jahre.
Der Vertrag mit der Firma Mobil wurde Ende 2006 unterzeichnet. Anfang diesen Jahres gelang es Frau Taplan, Mitarbeiterin der o.g. Firma, 33 Sponsorinnen und Sponsoren in unserer Region zu finden, die auf unserem neuen Gemeindebus für fünf Jahre inseriert und dessen Anschaffung damit finanziert haben - von Restaurantbetrieben über Einzelhandelsgeschäfte, Handwerksbetriebe, Apotheken, Ernährungs- und Steuerberater bis zu Arztpraxen.

Der neue Gemeindebus

Es handelt sich bei dem Bus um einen Ford Tourneo Connect, 1.8 TDCi, 66 kW / 90 PS. Das Fahrzeug verfügt über 8 Sitze inkl. Fahrersitz, die Hinterbänke sind ausbaubar, so dass man aus dem Bus in kurzer Zeit einen Transporter machen kann. Gemessen an der Zahl der Fahrgäste ist das Auto mit einem Verbrauch von rund 7 l Diesel auf 100 km außerordentlich sparsam. Das Fahrzeug ist nagelneu und hat uns als Kirchengemeinde keinen Cent gekostet.
Wir danken als Kirchengemeinde allen Sponsoren sehr herzlich, da wir den Bus für unsere vielfältige Arbeit dringend benötigen, z.B. bei Kinder- und Jugendfreizeiten, Konfirmandenfreizeiten, für den Hol- und Bringedienst beim Seniorennachmittag, für Ausflüge des Kindergartens, zum Transport von Materialien und für vieles andere mehr!


Konfirmation am 29. April 2007 in Manubach
Festlicher Gottesdienst in der St. Oswald-Kirche

"Was für ein Segen" - Unter diesem Motto stand der diesjährige Konfirmationsgottesdienst in der Manubacher St. Oswald-Kirche, in dem 10 Jugendliche aus Manubach, Oberdiebach, Oberheimbach und Trechtingshausen konfirmiert wurden.
Dass "Geiz nicht immer geil ist" wies Pfr. Timm Harder in seiner Predigt nach.
Unter Mitwirkung des Posaunenchores erlebten die rund 220 Teilnehmer einen feierlichen Gottesdienst, den vor allem die Jugendlichen in bleibender Erinnerung behalten werden.

 

 

 

 


 

Die Konfirmanden 2007

Buchausstellung im W.O.von Horn-Museum

Zum Welttag des Buches (23.04.07) wurde am Samstag, den 21. April 2007 im W.O.von Interessierte Besucher der BuchausstellungHorn-Museum in Manubach eine 4-tägige Buchausstellung eröffnet, in der vor allem ältere Werke aus der Region und über die Region gezeigt werden. Dabei reicht die Bandbreite vom kleinsten Buch der Welt (3,5mm) bis zu einer großen Hausbibel aus dem 17. Jahrhundert. Zahlreiche Besucher, darunter der Ortsbürgermeister der Gemeinde Manubach, Rheinhold Jung, und der designierte Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe, Franz-Josef Riediger, kamen am ersten Tag zur Ausstellung, die durch Pfr. Timm Harder und Karl R. Mades vom Kulturverein eröffnet wurde.
Am Sonntag, 22. April, fand von 15-18 Uhr ein "Museumskaffee" statt und knapp 70 Gäste besuchten die Ausstellung. Im Pfarrgarten verkaufte Brigitte Walter gebrauchte Bücher "das Pfund für einen Euro".
Am 23. + 24. April war die Ausstellung im W.O.von Horn-Museum von 16-19 Uhr geöffnet, was noch viele Besucher von Nah und Fern anlockte.
Der Eintritt war an allen Tagen frei; die eingegangenen Spenden, der Erlös aus dem "Museumskaffee" und aus dem Verkauf der Bücher sind für die Erneuerung der Fenster im Museum vorgesehen.
Allen, die zu dem großartigen Ergebnis beigetragen haben, sie an dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön gesagt.


Jubiläumskonfirmation 2007

Kronjuwelen-Konfirmation in Oberdiebach

Begleitet von festlichen Klängen des Posaunenchores zogen die Jubilare am Palmsonntag, 1. April 2007, in die Oberdiebacher St. Moritz-Kirche ein.

Die Jubilare vor der St. Oswald-Kirche


 

18 Frauen und Männer gedachten in einem feierlichen Gottesdienst ihrer Konfirmation, die sie vor 50, 60, 65 oder gar vor 75 Jahren feierten.


Ein sehr seltenes Jubiläum konnte Herr Roos (links im Bild) feiern: die Kronjuwelen-Konfirmation, d.h. er ist im Jahre 1932 in der St. Moritz-Kirche konfirmiert worden.


Höher, schneller, weiter ….. die Macht der Möglichkeiten
Jugendgottesdienst in der St. Moritzkirche, Oberdiebach

Höher, schneller, weiter ….. der Jugendgottesdienst am 12. November übertraf sich!
Zwei gespielte Reporterinnen führten die ca. 180 Gottesdienst-besucherInnen im Auftrag des „Zweiten Oberdiebacher Fernsehens“ durch die verschiedensten Aspekte unserer menschlichen Neugier und unserer Leistungsgesellschaft.
In spannenden Anspielen, schönen Gemeindeliedern, mit Videofilmen, Fürbitten, kräftigen Rockbeats und einer nicht weniger eindrucksvollen Predigt verflog der 90 min. Gottesdienst tiefgründig, präzise und kurzweilig.
Ein großes Lob an das Team, dem dieser atemberaubende Gottesdienst gelungen ist. Gerade die ethischen Facetten der „Macht der Möglichkeiten“ wurden sorgsam gegenüber gestellt und zu einer deutlichen Stellungnahme der Jugendlichen wieder zusammenge-fügt. Eine reife Leistung!

Lutz Brückner-Heddrich

Erntedankfest der Generationen
Prozession mit Erntekrone von Oberdiebach nach Manubach

Anklicken für größeres Bild
Der festlich geschmückte Altarraum der St. Oswald-Kirche zum Erntedankfest 2006

 

Erntedank einmal anders: Weil es in diesem Jahr am 22. Oktober nur einen Gottesdienst gab, wurde die von Jugendlichen gestaltete Erntekrone in einer Prozession von Oberdiebach nach Manubach zum Gottesdienst gebracht.
Die Kindergartenkinder und Gemeindemitglieder aus Oberdiebach begleiteten den Zug.
In der St. Oswald-Kirche feierten ca. 150 Menschen einen Erntedankgottesdienst, der von allen und für alle Generationen gestaltet war. Die Kindergartenkinder stellten spielerisch die Schöpfungsgeschichte dar, Kinder des Kindergottesdienstes haben eine Burg gebastelt, Jugendliche die Erntekrone geschmückt und in der Kirche aufgehängt, Erwachsene lasen Fürbitten und einige ältere Gemeindeglieder sangen ein irisches Segenslied.

Die Prozession folgt der Erntekrone von Oberdiebach nach Manubach
Die Kindergartenkinder spielen die Schöpfungsgeschichte
Der "Seniorenchor" singt ein irisches Segenslied

Kantorei Wermelskirchen zu Gast
Weiteres musikalisches Highlight

Am Sonntag, den 24. September hatte unsere Kirchengemeinde zum dritten Mal in diesem Jahr einen Chor zu Gast, der den Gottesdienst in Oberdiebach musikalisch gestaltete.
Die Kantorei Wermelskirchen begeisterte die vielen Gottesdienstbesucher mit Werken von H. Schütz, J.S. Bach, M. Hauptmann und F. Mendelssohn-Bartholdy.
Nach dem Gottesdienst konnten sich die Sängerinnen und Sänger beim "Kirchkaffee" stärken, bevor sie ihren Jahresausflug am schönen Mittelrhein fortsetzten.

 

Kantorei Wermelskirchen


Bonhoeffer-Abend zog viele Besucher an
Harder-Family zu Gast in St. Moritz

 

Aus Anlaß des 100. Geburtstages von Dietrich Bonhoeffer fand am 17. September in der St. Moritz-Kirche zu Oberdiebach ein Bonhoeffer-Abend statt.
Texte und Musikstücke, die Bonhoeffer selbst geschrieben oder gerne gehört hat, kamen dabei durch die Familie von Pfarrer Timm Harder zur Aufführung, während der in der gut besetzten Oberdiebacher Kirche ergriffene Stille herrschte.
Eingeladen zu diesem Abend hatte der Kulturverein "In R(h)einkultur" und die ev. Kirchengemeinde Oberdiebach-Manubach. Der Erlös des Abends in Höhe von 430,37 EUR kommt der weiteren kulturellen Arbeit der Kirchengemeinde zugute.

 

Simon
Wir gratulieren unserem
Pfarrer Timm Harder und seiner Frau Silvia recht herzlich zur Geburt ihres Sohnes Simon
am 04. September 2006 !


Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir,
dass sie dich behüten auf all deinen Wegen.
Psalm 91,11

 
Ansichtskarten von St. Moritz und St. Oswald

St. Mauritius-Kirche

 

St. Oswald-Kirche, Manubach

In der Reihe "Kirchen im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal" sind Ansichtskarten mit dem Motiv der St. Mauritius-Kirche in Oberdiebach bzw. der St. Oswald-Kirche in Manubach erschienen.
Die Postkarten können im Gemeindebüro oder nach dem Gottesdienst in den jeweiligen Kirchen erworben werden.

Musikalisches Highlight in Oberdiebach
Erstmals erklang das neue Klavier

Der Gottesdienst am 13. August 2006 in der St. Moritz-Kirche zu Oberdiebach wurde musikalisch vom Kirchenchor der ev. Kirchengemeinde Lüttringhausen mitgestaltet.
Unter der Leitung von Kantor Jürgen Harder brachte der Chor in der gut besetzten Kirche mehrere Lieder zu Gehör, darunter auch den bekannten Choral "Jesu bleibet meine Freude" von Johann Sebastian Bach.
Erstmals konnte bei dieser Gelegenheit auch das aus Mogendorf gespendete Klavier zum Einsatz kommen, gespielt von Jürgen Harder, der auch die Gemeindelieder an der Orgel begleitete.
Im Anschluss an den Gottesdienst blieben noch gut 100 Gemeindemitglieder und Gäste zu einem Umtrunk in der Kirche zusammen, bevor der Chor seinen Jahresausflug fortsetzte.

 

Kirchenchor Lüttringhausen


Neue Homepages
Kindergarten und Museum mit eigenem Internetauftritt

Das W.O.von Horn-Museum und unser Kindergarten haben seit August jeweils eine eigene Internetadresse. Die Homepages werden in den nächsten Wochen nach und nach erstellt.

Hier sind schon einmal die Adressen:

W.O.von Horn-Museum:
Internet: www.WOvonHorn.de
Email: kontakt@WOvonHorn.de

W.O.von Horn-Museum

 

Kindergarten "Sonnenstrahl":
Internet: www.kiga-sonnenstrahl.info
Email: kontakt@kiga-sonnenstrahl.info


Kindergarten "Sonnenstrahl"


Singkreis aus Wermelskirchen zu Gast
Chor gestaltete Gottesdienst in Manubach

Am ersten Juli-Wochenende hatte unsere Kirchengemeinde den Singkreis der Ev. Kirchengemeinde Wermelskirchen aus dem Pfarrbezirk Hünger zu Gast. Dort hatte Pfarrer Harder seinen Probedienst verrichtet.

Am Sonntag gestaltete der Chor den gut besuchten Gottesdienst in der St. Oswald-Kirche zu Manubach.

Pfr. Harder beim Berggottesdienst

Im Anschluss daran lud die Gemeinde zu einem Umtrunk

 

Berggottesdienst in Winzberg

in den Pfarrgarten ein, was bei strahlendem Sonnenschein von vielen Gemeindegliedern gerne angenommen wurde.


Kirche im Grünen
"Mit allen Wassern gewaschen"

Berggottesdienst in Winzberg

 

Pfr. Harder beim Berggottesdienst
Er ist inzwischen eine schöne Tradition: der jährliche Berggottesdienst in Winzberg bei strahlend blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen. Unter Mitwirkung des Oberdiebacher Posaunenchores unter der Leitung von Kurt Schneider konnte Pfr. Timm Harder in seinem ersten Berggottesdienst als Pfarrer unserer Kirchengemeinde mit der Taufe des kleinen Max eine weitere Premiere feiern. Ca. 300 Personen haben sich an diesem Sonntagmorgen - meist zu Fuß - auf den Weg auf die Höhen gemacht, um diesen eindrucksvollen Gottesdienst mitzufeiern.
Im Anschluss an den Gottesdienst lud die Gemeinde zum Frühschoppen mit frisch gebackenem Backesbrot mit Schmalz und Hausmacher Wurst ein.

Kirchturm-Reparatur in Oberdiebach

 

Oberdiebach am 23. Mai 2006, 7 Uhr: der schwere Kranwagen bahnt sich früh morgens seinen Weg durch den noch stillen Ort. Nun noch in die enge Kirchstrasse einbiegen und nach Milimeterarbeit findet der Koloss seinen Standort auf dem Parkplatz unterhalb der Kirchtreppe.
Stück für Stück wird der Ausleger zusammengesetzt bis er ausgefahren eine Länge von 80 Metern erreicht hat. 2 Dachdecker können nun den Korb besteigen, um Punkt 11 Uhr am Turm der St. Moritzkirche mit den Reparaturarbeiten in schwindelerregender Höhe zu beginnen.
Eine Reparatur war dringend notwendig geworden, da bei einem schweren Sturm im Juli 2005 das Dach stark beschädigt wurde und es seitdem in den Turm hineinregnete.


Rito Pedersen zu Gast
Konzertbesucher waren begeistert

Harfenmusik in Oberdiebach: Am 21. Mai gastierte Rito Pedersen in der St. Moritzkirche. Der in Paraguay geborene Harfenist ist in ganz Südamerika als Naturwunder bekannt.
Bereits mit 8 Jahren erhielt er verschiedene Auszeichnungen, 1988 wurde er als bester Harfenspieler Südamerikas ausgezeichnet und im Jahre 2001 erhielt er für seine Musik die Ehrenurkunde der UNESCO.

Neben vielen eigenen Kompositionen brachte Rito Pedersen in der gut besetzen Kirche auch bekannte Melodien wie El Condor Pasa, La Paloma, Hawa Nagila und Don't cry for me Argentina zu Gehör.
Stehende Ovationen bewegten den Künstler dazu, noch einige Zugaben zu spielen.

 

Rito Pedersen

„Es war sehr interessant zu sehen, was alles möglich ist“
Manubacher Frauenhilfe besucht das Internet-Café in Bacharach

 


Sechs Damen von der Frauenhilfe Manubach nahmen an einem Ausflug in das Internet-Cafe „Netzwerk“ der Ev. Jugend in Bacharach teil. Über den Adventsbazar den die Frauenhilfe jährlich in Zusammenarbeit mit den Jugendgruppen organisiert, war ein guter Kontakt zum Jugendleiter Lutz Brückner-Heddrich entstanden.
„Wir wollen einfach mal wissen, was unsere Kinder und Enkel die ganze Zeit vor dem Computer so machen“, fasste die Vorsitzende Hildegard Merkelbach die Erwartungen der Seniorinnen zusammen.

 
 
Konfirmation am 30. April 2006

Konfirmation in St. Moritz, Oberdiebach

 

Konfirmation in St. Moritz, Oberdiebach

Jubiläumskonfirmation 2006

Jubilare feierten in der St. Oswaldkirche

Begleitet von festlichen Klängen des Posaunenchores zogen die Jubilare am Palmsonntag in die Manubacher St. Oswaldkirche ein.
20 Frauen und Männer gedachten in einem feierlichen Gottesdienst ihrer Konfirmation, die sie vor 50, 60 oder 65 Jahren feierten.



 





50 Jahre Evangelischer Posaunenchor Oberdiebach
Mit einem Festgottesdienst in der St. Moritzkirche begannen am 1. April die Feierlichkeiten zum 50. Bestehen unseres Posaunenchores.
Unter dem Motto "Lobet den Herrn mit Posaunen" wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor Oberdiebach, dem Posaunenchor Rheinböllen und dem MGV Oberdiebach mitgestaltet. Pfarrer Harder hob in seiner Predigt die große Bedeutung der Kirchenmusik zum Lob Gottes hervor und dankte im Namen des Presbyteriums und der gesamten Kirchengemeinde den Mitgliedern des Posaunenchores und ihrem Leiter Kurt Schneider für ihr nicht immer leichtes Engagement.
Im Rahmen des Gottesdienstes wurden einige Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt, darunter vor allem Egon Lieber und Theo Saueressig, die für 50 Jahre Mitgliedschaft im Posaunenchor mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet wurden.

Kirchenführer St. Mauritius/Oberdiebach

Kirchenführer St. MauritiusIm Dezember ist in der Reihe "Rheinische Kunststätten" ein Kirchenführer der Oberdiebacher St. Moritz-Kirche erschienen. Herausgeber ist der "Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz" in Köln.
Die Autorin Susanne Kern erzählt auf 24 Seiten die Geschichte der Kirche und beschreibt mit vielen Fotos ausgeschmückt die Sehenswürdigkeiten der ehemaligen Augustinerchorherrenstiftskirche.

Der Kirchenführer "St. Mauritius in Oberdiebach" ist für 2,50 EUR erhältlich im Gemeindebüro oder nach den Gottesdiensten in der Sakristei.
Möchten Sie den Kirchenführer gerne zugeschickt bekommen, schreiben Sie bitte eine Mail an: kirchenfuehrer@ek-odima.de.


Großes Advents- und Benefizkonzert in St. Moritz
Besucher spendeten viele Scheine

Zum inzwischen traditionellen Advents- und Benefizkonzert waren am 2. Adventssonntag rund 300 Personen in die St. Moritzkirche nach Oberdiebach gekommen, um sich mit festlichen Klängen auf das bevorstehende Weihnachtsfest einstimmen zu lassen.
Der Posaunenchor Oberdiebach (Leitung: Kurt Schneider), das Gitarrenensemble Jürgen Zimmer, der MGV "Eintracht" 1822 Oberdiebach e.V. (Leitung: Kurt Schneider), die S(w)inging People (Leitung: Thomas Staßen), Dieter Heidrich (Orgel), Gisela Ginsberg (Mezzosopran) und Friedrich Bastian (Bariton) boten ein anspruchsvolles Musikprogramm durch mehrere Jahrhunderte.
Pfarrer Timm Harder führte geschickt durch das Programm und forderte die Besucher am Ende des Konzertes auf, "Scheinwerfer" zu werden: "In die Kirche hinein kommen Sie umsonst, wenn Sie aber wieder hinaus wollen, dann kostet Sie das etwas!" Und weil es ja auch ein Benefizkonzert war, kamen viele diesem scherzhaften Wunsch nach. So kamen insgesamt 1.125 Euro an Spenden zusammen, die je zur Hälfte der Weihnachtsaktion "Leser helfen" der Allgemeinen Zeitung und der Kirchengemeinde für einige Renovierungsmaßnahmen im Inneren der St. Moritzkirche zugute kommen.
Nach dem Konzert blieben viele noch bei einem Glas Glühwein und Brühwürstchen im Weingut Stauer zusammen und ließen den Abend gemütlich ausklingen.

Ein herzliches Dankeschön allen, die zum guten Gelingen dieses Tages beigetragen haben.


Nachruf
Leben wir, so leben wir dem Herrn;
sterben wir, so sterben wir dem Herrn.
Darum: Wir leben oder sterben,
so sind wir des Herrn.
Römer 14,8

Die Evangelische Kirchengemeinde Oberdiebach-Manubach
trauert um ihre langjährige Presbyterin

Lydia Laudert
geb. Stephani
* 02.12.1937 + 08.11.2005

Neben ihrer Tätigkeit im Presbyterium war Frau Laudert viele Jahre lang
im Kindergottesdienst, in der Frauenhilfe, im Frauenabendkreis und an Seniorennachmittagen verantwortlich engagiert.
Wir sagen Dank und wissen sie bei unserem Herrn Jesus Christus geborgen.


 
Erntedank in Oberdiebach (links) und Manubach (rechts).

Pfarrer Timm Harder in sein Amt eingeführt
Lasst Euch versöhnen mit Gott
Einen solchen Empfang hatte er sicher nicht erwartet: Timm Harder, der neue Pfarrer der ev. Kirchengemeinde Oberdiebach-Manubach, war schier überwältigt von der großen Feier in der Oberdiebacher Fürstenberghalle, welche das Presbyterium anlässlich seiner Amtseinführung am 2. Oktober 2005 auf die Beine gestellt hat.

Zuvor wurde Pfr. Timm Harder in der bis zum letzten Platz gefüllten Manubacher St. Oswald-Kirche von Superintendent Dr. Markus Dröge als neuer Pfarrer der ev. Kirchengemeinde Oberdiebach-Manubach in sein Amt eingeführt.
In seiner Predigt zu Markus 2, 1-12 betonte der neue Pfarrer: "In unserer Welt ist der Wurm drin". Daher rief er seiner neuen Gemeinde mit den Worten des Apostels Paulus zu: "Laßt Euch versöhnen mit Gott"! Dazu möchte er gerne beitragen und verstehe sein Amt auch besonders als "Amt der Versöhnung".
Musikalisch umrahmt wurde der feierliche Gottesdienst vom Posaunenchor unter der Leitung von Kurt Schneider, von Organist Dieter Heidrich und der Familie des neuen Pfarrers, die mit mehreren Gesangsdarbietungen ihrem Sohn und Bruder eine Freude bereiteten.

 


Pfr. Timm Harder und Ehefrau Silvia bedankten sich für das schöne Willkommensfest in der Fürstenberghalle.


Neubesetzung der Pfarrstelle
Nachdem die drei in die engere Wahl gezogenen Bewerber auf die neu zu besetzende Pfarrstelle ihre Probekaktechese zum Thema „Mit Kindern über Gott reden“ und Ihre Probepredigt absolviert hatten, wurde vom Superintendenten der 31. Juli 2005 als Termin für den Wahlgottesdienst anberaumt. Die Gemeinde wurde am Sonntag, dem 17. Juli 2005 und am Sonntag, dem 24. Juli 2005 durch Kanzelabkündigung dazu eingeladen.
Zwischenzeitlich zog Frau Pfarrerin Z. A. Uta Engelmann ihre Bewerbung zurück, sodaß wir nur noch zwischen zwei Bewerbern zu entscheiden hatten.
Zur Wahl am 31. Juli waren die Presbyter/innen vollzählig erschienen. Frau Becker, in Vertretung des Superintendenten, leitete die Wahlhandlung. Die Presbyterinnen und Presbyter wurden einzeln aufgerufen um ihre Stimme schriftlich und mit verdeckten Stimmzetteln am Wahltisch abzugeben. Danach stellte die Wahlleiterin stellte fest, daß die Anzahl der abgegebenen Stimmen mit der Anzahl der anwesenden Presbyter/innen übereinstimmte und daß alle Stimmen gültig sind. Dann kam der spannende Moment: Das Ergebnis: Herr Pfarrer z. A. Timm Harder ist als neuer Pfarrer gewählt, er bekam 15 Stimmen. Auf Herrn Pfarrer z. A. Gerhard Zoske entfielen 2 Stimmen.
Herr Harder war sehr erfreut als ihm der Wahlausgang mitgeteilt wurde.
Das Wahlergebnis wurde am Sonntag, dem 7. August 2005 und am Sonntag, dem 14. August 2005 mit dem Hinweis auf das Einspruchsrecht in den Gottesdiensten abgekündigt.
Nach Ablauf der Einspruchsrechtsfrist kam dann endgültig grünes Licht vom Superintendenten:

Pfarrer Timm HarderHerr Pfarrer Timm Harder ist unser neuer Pfarrer.

Seine erste Predigt wird er am 18. September in Winzberg und in Oberdiebach halten.
Der Termin für den Einführungsgottesdienst ist auf den 2. Oktober 2005 um 15.00 Uhr in der St. Oswald Kirche in Manubach festgelegt. In der Fürstenberghalle in Oberdiebach findet im Anschluß an den Gottesdienst eine Feier statt, zu der wir alle Gemeindeglieder ganz herzlich einladen möchten.

Ihr Presbyterium


Vertraut den neuen Wegen
Wahlgottesdienst in Oberdiebach
Pfarrer z.A. Timm Harder soll neuer Pfarrer der ev. Kirchengemeinde Oberdiebach-Manubach werden. Als am 31. Juli 2005 um 10.44 Uhr das Ergebnis der Wahl des neuen Pfarrers bekannt gegeben wurde, stimmten die anwesenden Gemeindemitglieder mit lang anhaltendem Beifall dem Wahlergebnis begeistert zu.

Die 17 Presbyterinnen und Presbyter der Kirchengemeinde hatten die verantwortungs-volle und schwierige Aufgabe, nach einem längeren Auswahlverfahren einen geeigneten Nachfolger für den am 31. August 2005 in den Ruhestand tretenden Pfarrer Peter Schneider zu wählen.

Über 80 Gemeindemitglieder waren in die St. Moritz-Kirche nach Oberdiebach gekommen, um den von Pfarrerin Becker aus Bacharach im Auftrag des Superintendenten geleiteten Wahlgottesdienst mitzufeiern. Mit Spannung erwartet wurde der Urnengang des Presbyteriums, in dem jedes Mitglied in geheimer Wahl seine Stimme abgab.
Nach abgeschlossenem Wahlvorgang stimmte die Gemeinde das Lied "Vertraut den neuen Wegen, auf die der Herr uns weist" an, bei dessen Gesang die Freude über die gelungene Neuwahl spürbar wurde.

 

Bereits wenige Minuten nach Ende des Gottesdienstes konnten die Besucherinnen und Besucher des Oberdiebacher Wiesenviertelfestes auf einer Tafel im Festzelt den Namen ihres neuen Pfarrers lesen.

Vertraut den neuen Wegen und wandert in die Zeit!
Gott will, daß ihr ein Segen für seine Erde seid.
Der uns in frühen Zeiten das Leben eingehaucht,
der wird uns dahin leiten, wo er uns will und braucht.

Pfarrer Peter Schneider verabschiedet
Grosse Anteilnahme beim Festgottesdienst - "Seid alle Gott befohlen"

Nach fast 20-jähriger Amtszeit als Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Oberdiebach-Manubach ist Pfarrer Peter Schneider am 17. Juli 2005 in einem feierlichen Gottesdienst in der St. Mauritius-Kirche zu Oberdiebach in den Vorruhestand verabschiedet worden.
Der Superintendent entpflichtete ihn im Rahmen dieses Gottesdienstes von seinem Amt.

"In der Liturgie ist an dieser Stelle eine kurze Begrüßung vorgesehen", so Pfr. Schneider zu Beginn des Gottesdienstes. "Aber wenn ich mich hier in der Kirche umschaue, dann wird diese Begrüßung heute etwas umfangreicher werden."

In die festlich geschmückte Kirche waren nahezu 400 Gemeindemitglieder und Vertreter des öffentlichen Lebens gekommen. Durch Lautsprecher wurde der Gottesdienst auch nach außen übertragen.

Bei der anschließenden Feier in der Oberdiebacher Fürstenberghalle, die ebenfalls bis zum letzten Platz gefüllt war, präsentierten sich alle Gruppen der Kirchengemeinde sowie die Chöre und Vereine und wünschten Pfarrer Schneider und seiner Frau alles Gute für die weitere Zukunft.
Nichtsahnend von diesem 3-stündigen Programm bedankte sich Pfarrer Schneider nochmals bei allen, die diesen wunderschönen Tag ermöglicht haben und stimmte am Ende des Tages den Kanon "Vom Aufgang der Sonne" an, den er selbst dirigierte. Danach beschloß er die Veranstaltung mit den Worten: "Seid alle diesem Herrn von Herzen anempfohlen!"


Kirche im Grünen
Zum 20. Mal Berggottesdienst in Winzberg - Tauben als Symbol

Er ist inzwischen zur schönen Tradition geworden: der Berggottesdienst im Juni an der St. Georgs-Kapelle in Winzberg. Unter Mitwirkung des Posaunenchores konnte Pfr. Schneider nunmehr zum 20. Male (und für ihn zum letzten Mal) diesen Gottesdienst in wunderschöner Umgebung feiern.

Auch wenn es am frühen Morgen noch nicht so aussah, spielte auch in diesem Jahr das Wetter wieder mit: 20 Mal konnte der Gottesdienst auf den Höhen gefeiert werden, ohne dass jemals ein Tropfen Regen fiel.

In seiner Ansprache ging Pfr. Schneider auf das Symbol der Taube ein und interpretierte die Bibelstellen, in denen von Tauben gesprochen wird. Am Ende des Gottesdienstes ließ er 5 weiße Tauben frei, die dann gemeinsam ihrer Heimat entgegenflogen.

Die ca. 200 Teilnehmer blieben nach dem Gottesdienst noch eine Weile gemütlich zusammen. Es wurde wie jedes Jahr frisch gebackenes Backesbrot mit Schmalz oder Hausmacher Wurst angeboten, was die zumeist zu Fuß gekommenen Personen für ihren Heimweg stärkte.


Wiederbesetzung der Pfarrstelle
Jetzt ist es amtlich. Unsere Pfarrstelle wird nach dem Ausscheiden von Pfarrer Schneider wieder besetzt, aber leider nur noch mit einem Dienstumfang von 75 %.
In den letzten Jahren ist die Gemeindegliederzahl kontinuierlich zurückgegangen. Während andere Gemeinden im Kirchenkreis Koblenz stetig wachsen, vor allem in den Randgebieten von Koblenz, leiden die Kirchengemeinden im traditionell evangelischen Kerngebiet unter schleichendem Mitgliederschwund. Die Gründe dafür sind der fast dramatisch zu nennende Rückgang der Geburten, damit im Zusammenhang die Überalterung, Wegzug junger Familien und eine nicht geringe Anzahl von Kirchenaustritten. Die finanzielle Situation unserer Kirchengemeinde bedingt, daß wir seit Jahren auf den innersynodalen Finanzausgleich angewiesen sind, um unsere Aufgaben (hier ist vor allem der Kindergarten zu nennen) bezahlen zu können. Landeskirchenweit geht man davon aus, daß in den nächsten Jahren etwa 20 % der Ausgaben reduziert werden müssen.
Dies alles zusammen rechtfertigt nach Auffassung des Kreissynodalvorstandes Koblenz keine 100%-ige Wiederbesetzung der Pfarrstelle.
Das Presbyterium hat sich wohl oder übel damit einverstanden erklären müssen.
Jetzt kommt es darauf an, wie die zukünftige pfarramtliche Betreuung der Kirchengemeinde organisiert werden kann, damit einerseits die Erfüllung der Kernaufgaben gewährleistet bleibt, andererseits eine Entlastung des Pfarrers / der Pfarrerin auf anderen Gebieten vorgenommen werden kann.
Wir sind aber zuversichtlich, daß dies gelingen wird. Die Ausschreibung der Stelle erfolgte bereits im März 2005 im Kirchlichen Amtsblatt. Die Wiederbesetzung soll zum 1. September stattfinden.